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Frankfurter Gesundheitsbehörde sieht bedenkliche Masern-Impflücken

Gesundheit Frankfurter Gesundheitsbehörde sieht bedenkliche Masern-Impflücken

Bei der Impfung gegen Masern sieht die Frankfurter Gesundheitsbehörde zwei bedenkliche Lücken. "Zum einen werden die Impfungen bei den Kleinkindern oft zu spät begonnen", sagte René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes am Freitag.

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Der Schutz gegen Masern ist verbesserungswürdig.

Quelle: J. Carstensen/Symbol

Frankfurt/Main. Außerdem seien nach 1970 geborene Erwachsene oft nicht ausreichend geschützt, weil diese weder die Masern gehabt hätten, noch gegen sie geimpft seien. In diesem Fall sollten die Betroffenen die Impfung nachholen.

Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) erklärte, Masern seien keine harmlose Erkrankung, Eltern sollten ihre Kleinkinder "so früh wie möglich zum Impfen" bringen. In Berlin sind seit vergangenen Oktober mindestens 375 Menschen an Masern erkrankt, von denen mehr als 90 Prozent nicht geimpft waren.

Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen. Die Viren werden über die Luft übertragen, so dass man sich kaum davor schützen kann. Eine Masern-Infektion kann schwere und manchmal tödliche Komplikationen nach sich ziehen.

dpa

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