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Frankfurter Ausstellung untersucht Militärästhetik

Gesellschaft Frankfurter Ausstellung untersucht Militärästhetik

Den Spuren der bewaffneten Gewalt in der Alltagskultur und der Kunst geht eine Ausstellung in Frankfurt nach. Unter dem Titel "Unter Waffen" wird der Einfluss der militärischen Ästhetik in Mode, Design und Kunst untersucht.

Frankfurt/Main. Neben international bekannten Künstlern wie Nedko Solakov, Omer Fast und Barbara Kruger zeigt die Ausstellung im Museum Angewandte Kunst auch von erfolgreichen Modedesignern entworfene Bomberjacken oder Dildos in Handgranatenform.

Die Frankfurter Schau ist eine Erweiterung einer Ausstellung ("Fire & Forget") in Berlin, die im vergangenen Jahr der Frage nachging, wie die Kunst mit der bewaffneten Gewalt umgeht. Zur Faszination von Waffengewalt in der heutigen Gesellschaft kann die Ausstellung keine festen Antworten geben, wie Mitkuratorin Ellen Blumenstein sagt. Sie war bereits für Berliner Ausstellung zuständig.

Die Ausstellung, die vom 10. September bis 26. März 2017 geöffnet ist, wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm der Frankfurter Goethe-Universität begleitet. Der dort angesiedelte "Exzellenzcluster" widmet sich fachübergreifend unter anderem dem Wandel der Waffengewalt in der digitalen Welt mit ihren unbemannten Drohnen und Cyber-Attacken.

dpa

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