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Frankfurt will Schulbibliotheken für jede Schule

Bibliotheken Frankfurt will Schulbibliotheken für jede Schule

Bei einer Feierstunde hat die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) am Montag die Erfolge beim Ausbau der Schulbibliotheken hervorgehoben. In diesem Jahr sei die Schallmauer von 100 durchbrochen worden, aktuell zähle die Stadt 104 Schulbibliotheken, hieß es in einer Mitteilung.

Frankfurt/Main. Zu jeder Schule müsse heute auch eine gut ausgestattete, zeitgemäße Schulbibliothek gehören, findet die Dezernentin. "Sie sind unverzichtbar, wenn wir von Chancengleichheit in der Gesellschaft sprechen."

Wegen des starken Bevölkerungswachstums in Frankfurt müssen ständig neue Schulen gebaut werden. Vorgesehen sind derzeit sieben neue Grundschulen und zahlreiche neue Klassen in den bestehenden Schulen. Um die Abläufe beim Bauen zu beschleunigen, soll die Abstimmung zwischen den Ämtern verbessert werden, sagte Weber in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ") am Montag.

Aktuell würden 40 städtische Grundstücke geprüft, ob sie sich als Schulstandort eignen. Ein Dauerkonflikt in der Stadt ist der Mangel an Gymnasiumsplätzen. Weber geht davon aus, dass durch die steigenden Geburtenzahlen und den anhaltend starken Elternwunsch bis 2023 die Zahl der Gymnasiumskinder um mehr als 600 zunimmt.

dpa

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