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Frankfurt setzt Ateliers gegen Leerstand

Kommunen Frankfurt setzt Ateliers gegen Leerstand

Mit Ateliers, Werkstätten und Studios für Künstler bekämpft Frankfurt den Leerstand von Immobilien. Aus einem Fördertopf bekommen Kreative Geld für den Umbau der Gebäude.

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Olaf Cunitz (l) macht einen Rundgang durch die Ateliers.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Seit Beginn des Programms im Jahr 2009 erhielten nach Angaben der Stadt vom Dienstag fast 90 Künstler einen Zuschuss, um in den alten Häusern modernisierte Arbeitsräume einzurichten.

Solche Kreativzentren entstanden unter anderem im Bahnhofsviertel und im Frankfurter Osten. Im Industriegebiet des Stadtteils Fechenheim haben sich fast 40 Musiker, Maler, Designer und Fotografen in bis dahin ungenutzten Gebäuden niedergelassen.

"Der Wandel soll die Stadtentwicklung positiv beeinflussen", sagte Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) während eines Rundgangs in Fechenheim zur städtischen Förderung. Die Stadt Frankfurt stellt rund eine halbe Million Euro pro Jahr für das Programm bereit.

Davon profitieren professionelle Künstler und Eigentümer: Die Kreativen finden bezahlbare Ateliers, die Eigentümer Mieter für die ansonsten meist nicht mehr marktfähigen Gebäude. Eine von der Stadt beauftragte Leerstandsagentur bringt Nutzer und Vermieter zusammen.

dpa

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