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Frankfurt sagt Müll den Kampf an

Umwelt Frankfurt sagt Müll den Kampf an

Mit einer Sammelaktion hat die Stadt Frankfurt auf das wachsende Müllproblem in den Grünflächen der Mainmetropole aufmerksam gemacht. Allein am innerstädtischen Mainufer kamen dabei an nur einem Wochenende rund 14 Kubikmeter Unrat zusammen, wie die stellvertretende Leiterin des Grünflächenamtes, Heike Appel, am Montag sagte.

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Übervoller Mülleimer.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. In Säcken wurden zerbrochene Flaschen, Essensreste, Einweggrills, Kippen und Kronkorken weggekarrt. Die mühselige Beseitigung des Mülls verschlingt laut Stadt immer mehr Geld: Während das Grünflächenareal seit 2010 um fünf Prozent wuchs, sprangen die Kosten für die Müllentsorgung um 22 Prozent in die Höhe.

"Vielen ist offenkundig der Weg zum Mülleimer zu weit", betonte die Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Claudia Gabriel. Appel zufolge liegt das jährliche Budget des Grünflächenamtes für die Pflege der Grünflächen in Frankfurt bei 10,5 Millionen Euro. Davon müssten derzeit allein 2,4 Millionen für die Müllentsorgung verwendet werden. Mit diesem Geld könnten pro Jahr etwa 1000 Bäume gepflanzt oder vier Wasserspielanlagen für Kinder saniert werden. Müll-Brennpunkte sind neben dem Mainufer andere bei Grillern beliebte Gegenden wie der Ostpark, der Volkspark Niddatal oder der Lohrberg.

dpa

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