Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Frankfurt feiert mit Richtfest Wiederbaufbau der Altstadt

Kommunen Frankfurt feiert mit Richtfest Wiederbaufbau der Altstadt

Der Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Frankfurter Altstadt geht auf die Zielgerade. Beim Richtfest am Samstag ist zum ersten Mal der historische Krönungsweg zu sehen.

Voriger Artikel
Henni Nachtsheim: Hessen werden argwöhnisch betrachtet
Nächster Artikel
Tomaschewsky: Frankfurt beim Drehen lieben gelernt

Die Computer-Darstellung zeigt im Vordergrund die Rekonstruktion der Altstadt.

Quelle: DomRömer GmbH/HHVision/Archiv

Frankfurt/Main. Die Rohbauten sind nahezu fertig, viele Dächer bereits gedeckt, die Innenausbauten in vollem Gang: Mit einem großen Richtfest feiert die Stadt Frankfurt am Samstag (15. Oktober, ab 12.30 Uhr) den Wiederaufbau ihrer historischen Altstadt. Dabei wird nach Angaben der zuständigen DomRömer GmbH erstmals ein Teil des ehemaligen Krönungswegs für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und der Blick vom neuen Hühnermarkt auf den Dom freigegeben. Neben einem Festakt für geladene Gäste sind zwischen 15.00 und 18.00 Uhr Führungen durch die engen Gassen geplant. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) will einige dieser Führungen selbst übernehmen.

Bis Ende 2017 sollen die 20 Neubauten und 15 Rekonstruktionen auf dem Areal dann fertiggestellt sein. Im ersten Quartal 2018 werden nach Angaben der DomRömer die Ladenflächen ausgebaut und die Häuser abgenommen. Am Ende des ersten Quartals geht die Altstadt in Betrieb. Das rund 20 Millionen Euro teure Stadthaus wurde bereits im Juni eröffnet. Ein Betreiber wurde aber noch immer nicht gefunden.

Welche Geschäfte in die rund 20 Ladenlokale in der Altstadt einziehen, ist noch offen. Den Angaben zufolge gibt es aber mehr als 100 Interessenten. Auf jeden Fall sollen das Friedrich-Stoltze-Museum, eine Dependance des Historischen Museums sowie das Struwwelpeter- und das Kinderbuchmuseum ein neues Zuhause in der Altstadt finden.

Das Gesamtprojekt kostet 186 Millionen Euro, rund 100 Million Euro zahlt die Stadt. Das historische Fachwerkviertel war 1944 bei einem Bombenangriff der Alliierten komplett zerstört worden. Den sogenannten Krönungsweg vom Bartholomäus-Dom zum Rathaus nahmen einst die Kaiser, wenn sie von ihrer Krönung zum anschließenden Bankett in den Römer gingen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr