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Frankfurt: Anwohner wehren sich gegen Hubschrauber-Flüge

Luftverkehr Frankfurt: Anwohner wehren sich gegen Hubschrauber-Flüge

Die Zahl von Hubschrauber-Rundflügen über Frankfurt am Main soll nach dem Willen der besonders betroffenen südlichen Stadtteile deutlich gesenkt werden. Es gebe zahlreiche Beschwerden von Bürgern über den Lärm von Sightseeing-Flügen, sagte Ortsvorsteher Christian Becker (CDU) am Samstag.

Frankfurt/Main. Deshalb habe der Ortsbeirat am Freitagabend einstimmig den Magistrat der Stadt aufgefordert, sich für eine Lärmreduzierung einzusetzen.

"Wir kämpfen überall dafür, dass Lärm eingeschränkt wird, bei den Flugzeugen und selbst beim Weihnachtsmarkt gibt es Beschränkungen", sagte Becker. Deshalb müsse auch bei den Rundflügen etwas geschehen. Ihm gehe es dabei ausschließlich um Hubschrauberflüge zu Freizeitzwecken wie etwa den angebotenen "Skyline Touren" für Touristen, sagte der Ortsvorsteher.

Nach Angaben des zuständigen Regierungspräsidiums müssen Helikopter-Piloten über Frankfurt am Main wegen des benachbarten Flughafens die vorgeschriebene Mindestflughöhe von 600 Metern nicht einhalten. Sie dürfen bis auf 300 Meter hinunter. Genehmigungspflichtig sind die Flüge nicht.

dpa

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