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Foto-Triennale RAY: Fotografie als Vision an zwölf Standorten

Ausstellungen Foto-Triennale RAY: Fotografie als Vision an zwölf Standorten

Mit Ausstellungen in drei Frankfurter Museen beginnt an diesem Wochenende die zweite Fotokunst-Triennale RAY. Die Hauptausstellung heißt "Imagine Reality". Sie findet gleichzeitig im Museum für Moderne Kunst (MMK), im Museum für Angewandte Kunst und im Fotografie Forum Frankfurt statt.

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Susanne Gaensheimer, Direktorin des Museums für Moderne Kunst.

Quelle: F. Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. 28 Künstler zeigen allein in diesen drei Häusern bis zum 20. September ihre Arbeiten.

"Nachdem sich RAY 2012 mit der politischen Dimension der Fotografie und des Fotojournalismus beschäftigt hat, steht 2015 die imaginäre, visionäre Dimension der Fotokunst im Mittelpunkt", sagte MMK-Chefin Susanne Gaensheimer bei der Vorbesichtigung am Freitag. Insgesamt sind unter dem Dach von RAY zwölf Ausstellungen gebündelt. Neben Frankfurt sind Wiesbaden, Darmstadt, Rüsselsheim und Hofheim dabei.

RAY ist eine Initiative des Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main. Die Kuratoren wollen einerseits Kunstsammlungen von Unternehmen öffentlich zugänglich machen, andererseits neue Projekte anstoßen. Viele Arbeiten sind eigens für RAY entstanden - "herausragende Positionen der zeitgenössischen Fotografie", wie Gaensheimer sagte.

In ihrem Haus empfängt eine Skulptur des Briten Simon Starling die Besucher: zwei im Maßstab von eins zu einer Million vergrößerte Kristalle aus der Beschichtung eines Fotos von 1875, das nebenan mit Löchern an der Wand hängt. Im Fotografie Forum baut der Iraner Sanaz Mazinani aus Foto-Details geometrische Muster, die er faltet, knickt und als dreidimensionale Kunstwerke an die Wand hängt. Im Museum für Angewandte Kunst läuft eine Videoinstallation des Schweden Jonas Dahlberg, bei der aus drei Zimmern nach und nach alle Möbel verschwinden.

dpa

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