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Flüchtlingskrise: hr-Intendant Krupp selbstkritisch

Medien Flüchtlingskrise: hr-Intendant Krupp selbstkritisch

Bei der Berichterstattung über die Flüchtlingskrise hat der Intendant des Hessischen Rundfunks (hr), Manfred Krupp, Fehler eingeräumt. "Ich glaube, wir haben teilweise zu wenig darauf geachtet, wie politische Entscheidungen bei der Bevölkerung ankommen", sagte Krupp der Deutschen Presse-Agentur.

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Intendant Manfred Krupp.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Zu lange sei ausgeklammert worden, dass etwa Angst oder Verunsicherung bei Menschen zu einem "Faktum" werden könnten. Krupp (60) hat im März dieses Jahres Helmut Reitze an der Spitze des Senders abgelöst.

Angesichts des Sparzwangs beim Sender rechnet der Intendant mit erheblichen Einschnitten im Programm in den kommenden Jahren. Trotz der von der Politik immer wieder angestoßenen Debatte über mögliche Fusionen von einzelnen ARD-Anstalten sieht er für den hr aber keine Gefahr. "In Hessen haben wir aber über alle Landtagsfraktionen hinweg den Konsens, die Eigenständigkeit des Hessischen Rundfunks zu erhalten", sagte Krupp. Gerade der hr habe ganz wesentlich in den letzten 70 Jahren das Bundesland mitgeprägt.

Am Freitagnachmittag stand die Verabschiedung des Haushalts durch den hr-Rundfunkrat an. Der hr hat rund 1550 Festangestellte und knapp 1000 freie Mitarbeiter.

dpa

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