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Fliegerbombe reist per Boot zur Sprengung nach Südhessen

Notfälle Fliegerbombe reist per Boot zur Sprengung nach Südhessen

Eine im Rhein bei Ludwigshafen gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstag mit einem Schiff nach Lampertheim in Südhessen gebracht worden, wo sie am Abend gesprengt wurde.

Ludwigshafen. Die Aktion sei ohne Probleme verlaufen, sagte ein Sprecher der Stadt Lampertheim.

In Lampertheim könne die Aktion auf einem Wiesengrundstück in der Nähe des Rheins mit weniger Aufwand abgewickelt werden, erklärte der Ludwigshafener Feuerwehrdezernent Dieter Feid (SPD) am Nachmittag. Nach seinen Angaben ging bei dem Transport auf dem mehrere Kilometer langen Abschnitt keine Gefahr von dem 500 Kilo schweren Blindgänger aus. Die Schifffahrt war für etwa zwei Stunden gesperrt.

Ein Bagger war am Dienstag vergangener Woche bei Sondierungsarbeiten des Chemiekonzerns BASF auf den Blindgänger im Rhein gestoßen. Zunächst war geplant, den auf einer schwimmenden Plattform deponierten Sprengkörper am Mittwoch zu entschärfen. Nach der erneuten Überprüfung der Zünder gaben die Fachleute diesen Plan aber auf. "Der Kampfmittelräumdienst hat gesagt: Das Risiko, die herauszudrehen, ist zu groß", sagte Feid.

Auf dem Lampertheimer Gelände wurde eine Grube für die Bombe ausgehoben, die dann mit 200 Kubikmetern Sand bedeckt wurde. An dem Blindgänger wurde ein Sprengsatz angebracht, der die Bombe US-amerikanischer Herkunft detonieren ließ.

dpa

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