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Firmengelder veruntreut: Prozessauftakt in Kassel

Prozesse Firmengelder veruntreut: Prozessauftakt in Kassel

An eine Firma in Moskau sollten die Firmengelder eines Stahlkonzerns gehen, stattdessen sollen sie auf ein Schweizer Bankkonto geflossen sein. Nun muss sich ein 57-jähriger Mann wegen gewerbsmäßiger Untreue in 36 Fällen vor dem Landgericht Kassel verantworten.

Frankfurt/Main. Laut Anklage soll er seinem ehemaligen Kollegen geholfen haben, 2,3 Millionen Euro umzuleiten.

Der ehemalige Mitarbeiter des Konzerns soll in der Schweiz ein Privatkonto unter einem Decknamen eröffnet haben, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich um einen Ableger des Unternehmens handele. Von 2008 bis 2011 soll der 57-Jährige dann die Gelder an die vermeintliche Firma geleitet haben. Zum Zeitpunkt der Tat war er bereits nicht mehr im Unternehmen beschäftigt, sagte ein Gerichtssprecher. Das so veruntreute Geld soll sich der Angeklagte mit seinem Komplizen geteilt haben - ebenfalls ein Mitarbeiter der Firma. Der Angeklagte schwieg am ersten Verhandlungstag zu den Vorwürfen. Für den Prozess sind insgesamt acht Termine angesetzt.

dpa

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