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Filmschaffende in Hessen bangen um künftige Förderung

Film Filmschaffende in Hessen bangen um künftige Förderung

Filmemacher sehen der geplanten Neustrukturierung der Hessischen Filmförderung mit Sorge entgegen. In einer am Freitag veröffentlichten Resolution wirft die InitiativeHessenFilm Kulturminister Boris Rhein (CDU) vor, verabredete Ziele nicht einzuhalten.

Wiesbaden/Frankfurt. So würden auch künftig Gelder für die Filmförderung über eine Landesbürgschaft und nicht wie in allen anderen Bundesländern über den Haushalt bereitgestellt, heißt es in dem Papier.

Zudem habe der Minister bei der Besetzung des Geschäftsführerpostens der künftigen Filmförder-Gesellschaft Bedenken der Filmschaffenden missachtet. "Es bleibt alles beim Alten, das Grundvertrauen ist stark erschüttert", sagte der Regisseur Hannes Karnick von der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) der Deutschen Presse-Agentur.

Das Ministerium hatte im Juli bekanntgegeben, dass der Produzent Hans Joachim Mendig zum 1. Januar Geschäftsführer der neuen HessenFilm und Medien GmbH werden soll. Mehrheitsgesellschafter der neuen GmbH soll das Land werden. Derzeit steht die Filmförderung noch auf zwei Säulen: Neben der kulturellen Filmförderung, die das Land sowie der Hessische Rundfunk finanzieren, gibt es eine wirtschaftliche Förderung durch die HessenInvestFilm.

dpa

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