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Filialleiter niedergestochen: Täter hatte "schlechten Tag"

Prozesse Filialleiter niedergestochen: Täter hatte "schlechten Tag"

Mit einem Geständnis des Beschuldigten hat am Dienstag in Frankfurt der Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke auf einen Geschäftsmann in der Frankfurter Innenstadt begonnen.

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Verhandlungssaal im Landgericht in Frankfurt am Main (Hessen).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der 38 Jahre alte Angeklagte sagte, er habe an jenem Tag im Juni vergangenen Jahres einen "schlechten Tag" gehabt, als er in dem Fachgeschäft für Sportbekleidung gewesen sei. Er soll nach dem Antrag der Staatsanwaltschaft in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen werden. Die Antragsschrift geht von Mordversuch aus.

Dreimal war der Beschuldigte am Tattag in dem Geschäft. Dabei sei er zunächst von einer Angestellten und später von dem Filialleiter abschätzig behandelt worden. Zunächst habe die Verkäuferin seine Einladung zum Kaffee entschieden zurückgewiesen. Später habe ihn der Geschäftsmann "von oben herab" zu den Sonderangeboten verwiesen. Danach habe er von Zuhause das Messer geholt.

Der 27 Jahre alte Geschäftsmann klagte über bleibende psychische Beeinträchtigungen. Er sei auch heute noch krankgeschrieben und müsse regelmäßig in Therapie. Dass er den  Messerstich überlebte, verdankte er dem Umstand, dass das Messer bis zum Eintreffen des Notarztes im Körper stecken geblieben war und er deshalb nicht verblutete. Die Schwurgerichtskammer hat drei weitere Verhandlungstage terminiert.

dpa

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