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Feuerwehrleute stoßen in Wohnung auf Schlangennest

Notfälle Feuerwehrleute stoßen in Wohnung auf Schlangennest

Die Helfer werden zu einem Wasserschaden in einer Frankfurter Wohnung gerufen. Dort machen sie eine ungewöhnliche Entdeckung - und werden zu Rettern von Kriechtieren in großer Not.

Frankfurt/Main. Bei einem Routineeinsatz hat die Frankfurter Feuerwehr eine Überraschung erlebt und in einer Wohnung ein Schlangennest entdeckt. Die Helfer waren in der Nacht zum Sonntag eigentlich zu einem Wasserrohrbruch unterwegs gewesen, wie die Feuerwehr berichtete. In der betroffenen Wohnung und in einem Lagerraum stießen sie dann aber nach Angaben der Polizei auf Dutzende tote und lebendige Schlangen.

Unter den verendeten Tieren war auch eine etwa fünf Meter lange Anakonda, die zu den Würgeschlangen gehört. Die lebenden Tiere seien teils in "desolatem Zustand" gewesen und sollen nun im Zoo unterkommen und aufgepäppelt werden. Gegen den Halter wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Mit Hilfe eines Experten inspizierten die Einsatzkräfte die Wohnung, die der 42-Jährige nach Angaben der Polizei offenbar ausschließlich für seine Schlangen genutzt hatte. Zu den überlebenden Tiere gehörten demnach unter anderem Boas und Pythons. Einige der Schlangen mussten in Kunststoffboxen ausharren. Die Polizei beschrieb den Halter als "eher uneinsichtig". Dieser meine, die Haltung seiner Schlangen sei artgerecht.

Zu dem Rohrbruch kam es nach den bisherigen Erkenntnissen möglicherweise sogar durch die Anakonda, wie die Polizei weiter berichtete und mutmaßte: "Vielleicht war es ein letzter Hilferuf".

dpa

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