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Festnahmen nach Razzia bei Getränkedosen-Händlern

Justiz Festnahmen nach Razzia bei Getränkedosen-Händlern

Fahnder mehrerer Behörden haben am Dienstag Privatwohnungen und Geschäftsräume von Getränkedosen-Händlern durchsucht. Sie sollen Steuern in Höhe von vier Millionen Euro hinterzogen haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte.

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Quelle: Andreas Gebert/Archiv

Frankfurt/Main. Zwei dringend Tatverdächtige seien festgenommen worden.

Der Hauptverdächtige ist den Angaben zufolge ein 32-jähriger Mann. Er soll von 2014 bis 2017 über Firmen in Frankfurt und im Kreis Offenbach Getränkedosen im Wert von rund 20 Millionen Euro angekauft und an Abnehmer weiterverkauft haben - ohne Umsatzsteuer zu zahlen. Der 32-Jährige soll die Geschäfte einer "Bande" von zehn Beschuldigten im Alter von 32 bis 38 Jahren geführt haben, hieß es.

Die Ermittlungen richten sich auch gegen die 34-Jährige Frau des Hauptbeschuldigten, die als "Scheingeschäftsführerin" eingesetzt worden sei. Der zweite Festgenommene, ein 38 Jahre alter Mann, soll vor allem für die Finanztransaktionen zuständig gewesen sein.

An dem Einsatz waren rund 300 Beamte der Bundespolizei und der Steuerfahndung Offenbach beteiligt. Insgesamt seien 17 Privat- und Geschäftswohnungen in Frankfurt und in den Kreisen Offenbach und Groß-Gerau durchsucht worden.

dpa

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