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Festnahme nach Schüssen im Frankfurter Rockermilieu

Kriminalität Festnahme nach Schüssen im Frankfurter Rockermilieu

Fahndungserfolg im Rockerstreit: Nach den Schüssen unter rivalisierenden Rockern am Rand des Frankfurter Bahnhofsviertels ist ein Mann wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verhaftet worden.

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Polizei glaubt einen Schützen gefunden zu haben.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt. Der 46-Jährige soll bei dem Streit im Rockermilieu in der Nacht zum 3. Juli einen Revolver gezogen und mehrere Schüsse abgegeben haben. Dabei waren vier von ihnen durch die Schüsse an Beinen, Bauch und Brust schwer verletzt worden. Ein weiterer erlitt bei dem Streit eine Muskelverletzung.

Der Mann hatte laut Staatsanwaltschaft bei seiner Festnahme eine scharfe Schusswaffe bei sich. Diese sei allerdings nicht die Waffe gewesen, mit der die Schüsse abgegeben worden seien, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Doris Möller-Scheu. "Die Tatwaffe fehlt noch."

Angaben zum Motiv für den nächtlichen Rocker-Streit mitten in der Innenstadt machte die Staatsanwaltschaft am Montag nicht. Der Mann war bereits am 25. Juli festgenommen worden.

Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft waren die Männer Mitglieder zweier unterschiedlicher Gruppen der Rocker-Vereinigung, sogenannter Charter - eine aus Gießen und die andere vermutlich aus Frankfurt. Zwei Frankfurter Charter hatte das hessische Innenministerium 2011 verboten. Aus einem der beiden, dem Charter "Westend", sollen Mitglieder an dem Schusswechsel beteiligt gewesen sein.

Hells Angels werden immer wieder mit Straftaten wie Schutzgelderpressung, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel in Verbindung gebracht.

dpa

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