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Ferien und Hitze: Uni-Klinik sucht Blutspender

Gesundheit Ferien und Hitze: Uni-Klinik sucht Blutspender

Wegen der Sommerferien und der vergangenen Hitzewelle haben zuletzt weniger Hessen Blut gespendet - was einige Krankenhäuser nun zu spüren bekommen. "Die Vorräte sind erschöpf", sagt etwa Gregor Bein, der Direktor des Zentrums für Transfusionsmedizin und Hämotherapie der Uni-Klinik Gießen-Marburg.

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Die Uni-Klinik Gießen-Marburg rief zur Blutspende auf.

Quelle: Sonja Marzoner/Archiv

Frankfurt/Gießen. Das Klinikum rief daher zum Blutspenden auf. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) konnte nach eigenen Angaben seine Vorräte dank einer großen Spendenaktion vergangene Woche in Kassel auffüllen.

"Während der Hitze hatten wir einen Spendenrückgang zwischen 10 und 25 Prozent am Tag", sagt Stefanie Fritzsche, die Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes Hessen und Baden-Württemberg. Da sei die Versorgungslage dann "relativ knapp" gewesen.

Im Sommer geht wegen der Urlaubszeit regelmäßig die Zahl der Blutspenden zurück. Das Uni-Klinikum Gießen-Marburg spürt zudem die Semesterferien, weil unter den Spendern viele Studenten sind, wie Bein weiter berichtet. Dieses Mal kam die große Hitze hinzu: "Bei 37 Grad Außentemperatur mag niemand Blut spenden."

Wegen eines Mangels an Blutkonserven müsse aber niemand verbluten, betonte Bein. Das bedeute jedoch einen größeren Organisationsaufwand, Kliniken müssten sich beispielsweise untereinander damit aushelfen.

dpa

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