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Feinstaub-Grenzwert in Hessen nicht überschritten

Jahreswechsel Feinstaub-Grenzwert in Hessen nicht überschritten

In Hessen ist die Luftbelastung durch Feinstaub im vergangenen Jahr unter den zulässigen Grenzen geblieben. An keiner der rund 30 Messstationen wurde 2014 an mehr als 35 Tagen eine durchschnittliche Tagesbelastung von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft überschritten.

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Ein Messgerät zur lufthygienischen Überwachung.

Quelle: Holger Hollemann/Archiv

Wiesbaden. Das geht aus den Zahlen des hessischen Landesamts für Umwelt und Geologie (HLUG) hervor. Die höchste Belastung gab es diesmal dem Bericht zufolge an der Messstelle Kassel-Fünffensterstaße, wo seit Januar 2014 an 25 Tagen mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft registriert wurden.

Feinstaub kann in die Lunge gelangen und Entzündungen, Asthma oder Krebs auslösen. Die Partikel stammen vor allem aus Verkehrsabgasen, Heizungen und Industrieanlagen. Schon in den beiden Vorjahren waren die Grenzwerte in Hessen nicht überschritten worden. Zuletzt waren 2011 in Darmstadt und Frankfurt an mehr als 35 Tagen Überschreitungen gemessen worden.

Dass Umweltzonen mit Fahrverboten für Fahrzeuge mit besonders hohem Schadstoffausstoß die Feinstaubwerte in den Städten senken, ist nach Angaben der HLUG-Experten messtechnisch kaum nachzuweisen. Dennoch seien Umweltzonen sinnvoll, denn Ziel müsse sein, die Luftbelastung zu senken. In Hessen haben Frankfurt und Wiesbaden bereits eine Umweltzone, Offenbach bekommt 2015 eine.

dpa

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