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Fasten fordert Behörden: Ramadan in der LEA Gießen

Flüchtlinge Fasten fordert Behörden: Ramadan in der LEA Gießen

Ramadan stellt die Behörden vor Herausforderungen: Rund ein Drittel der aktuell 5800 Bewohner der Hessischen Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) verzichtet im Fastenmonat zwischen Sonnenaufgang und -untergang auf Essen, wie das Regierungspräsidium (RP) Gießen erklärte.

Gießen. Weil es aber kein Personal gebe, könnten die Mahlzeiten für das Fastenbrechen nicht frisch zubereitet werden, erklärt Ina Velte vom RP Gießen. Stattdessen erhielten die Muslime in der Flüchtlingsunterkunft pro Tag je ein Essenspaket mit einer Tagesration an Kaltgerichten. Zur Planung mussten die Bewohner vorher befragt werden, ob sie an Ramadan fasten.

Auch die Raumsituation in der Erstaufnahmestelle sei aktuell schwierig, räumte Velte ein. Aber die Muslime könnten sich trotzdem zum abendlichen Fastenbrechen (Iftar) in Gruppen zusammenfinden.

Der Fastenmonat Ramadan endet am 16. Juli. Danach feiern die Muslime drei Tage lang das Zuckerfest.

dpa

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