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Familienvater schweigt nach tödlicher Messerattacke

Kriminalität Familienvater schweigt nach tödlicher Messerattacke

Der Familienvater, der in Oberursel seine Frau im Beisein der drei Töchter erstochen haben soll, schweigt in der Untersuchungshaft zu seinem Motiv. Die Ermittler gehen bisher von Eifersucht aus.

Oberursel. Dem 40 Jahre alten Serben soll es nicht gepasst haben, wie sich seine 31 Jahre alte Frau in sozialen Netzwerken mit anderen unterhalten hat, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen, am Donnerstag in Frankfurt berichtete.

Der Mann hatte den Erkenntnissen zufolge einige Tage vor der Tat die gemeinsame Wohnung verlassen, war aber am Montag zurückgekehrt - offenbar aus Eifersucht. Der Konflikt eskalierte am Abend in der Küche. Der 40-Jährige soll mit einem Butterfly-Messer mehrfach auf seine Frau eingestochen und getötet haben.

Die Töchter - etwa im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren - hielten sich währenddessen im Wohnzimmer auf. Sie sind inzwischen bei Verwandten untergebracht. Nach der Tat stellte sich der Mann auf einer Polizeiwache. Beim Haftrichter machte er aber keine Angaben mehr.

dpa

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