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Falscher Staatsanwalt lässt 40 000 Euro in die Türkei überweisen

Kriminalität Falscher Staatsanwalt lässt 40 000 Euro in die Türkei überweisen

Ein falscher Staatsanwalt soll eine Frau dazu gebracht haben, 40 000 Euro in die Türkei zu überweisen. Der Mann habe sich am Telefon als Leiter der Staatsanwaltschaft Frankfurt vorgestellt und der Frau mitgeteilt, sie sei wegen Geldwäsche und Beihilfe zum Terrorismus angeklagt und müsse das Geld zahlen, teilte die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Frankfurt/Main. Die Angerufene sei auf die Masche hereingefallen und habe die geforderte Summe auf ein Konto in der Türkei gezahlt.

Die Staatsanwaltschaft warnte vor dem bundesweit agierenden Betrüger und wies darauf hin, dass solche Anrufe grundsätzlich nicht echt seien. "Die Staatsanwaltschaft wendet sich niemals telefonisch an Bürger und verlangt Zahlungen zur Abwendung von strafrechtlichen Verfolgungsmaßnahmen." Betroffene sollten umgehend Strafanzeige erstatten.

Nach Erkenntnissen der Behörde war der Unbekannte bisher zweimal mit seinem Trick erfolgreich, beide Frauen hätten Anzeige erstattet. Etliche Bürger aus verschiedenen Städten, die offenbar auch angerufen worden seien, hätten bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt. Die Behörde ermittle wegen Betrugsverdachts.

dpa

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