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Fahrer des Unglücksbusses von Osthessen: "Immer anschnallen"

Unfälle Fahrer des Unglücksbusses von Osthessen: "Immer anschnallen"

Der Fahrer des Ende Dezember in Osthessen schwer verunglückten Busses rät dringend zum Anschnallen. Das sei die wichtigste Lehre aus dem Unfall mit vier Toten und rund 40 Verletzten, sagte der 52-Jährige der Zeitung "Schwarzwälder Bote".

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Der Bus war eine Böschung hinabgestürzt. Foto: Michael Reichel/Archiv

Oberndorf/Neckar. "Immer anschnallen - auch und erst recht im Bus."

Das Unglücksgefährt war am 30. Dezember vergangenen Jahres auf der Autobahn 4 nahe Bad Hersfeld mit einem schlingernden Auto zusammengestoßen und eine Böschung hinabgestürzt. Dabei wurden einige Menschen aus dem Bus geschleudert. Die Reisenden aus der Pfalz, vor allem Senioren, waren auf dem Weg nach Leipzig. Die Ermittler rechnen in einigen Wochen mit näheren Erkenntnissen zum Hergang.

Dem Blatt zufolge ist der Fahrer, der für ein Unternehmen aus Calw (Baden-Württemberg) arbeitet, derzeit noch krankgeschrieben. An das Unglück kann er sich demnach erinnern. Nachdem das Auto mit dem Bus kollidiert sei, habe dieser einen Rechtsdrall bekommen. "Ich bekam den Bus aber nicht stabilisiert, nicht von der Leitplanke weg", sagte er. "Ich dachte nur, dass es hoffentlich bald vorbei sein sollte."

dpa

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