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FSME-Infektion durch Zeckenbiss: Südhessen offiziell Gefahrengebiet

Wissenschaft FSME-Infektion durch Zeckenbiss: Südhessen offiziell Gefahrengebiet

Das Risiko für eine Ansteckung mit der von Zecken übertragenen Virusinfektion FSME ist im Süden Hessens besonders hoch. Das geht aus einer am Montag vom Robert-Koch-Institut in Berlin veröffentlichten Gefahrenkarte hervor.

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FSME wird durch Zeckenbisse übertragen.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Berlin/Frankfurt. Diese weist insgesamt neun hessische Landkreise offiziell als Risikogebiete für die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis aus. Neben den Kreisen südlich des Mains sind dies der Main-Kinzig-Kreis und der Landkreis Marburg-Biedenkopf.

FSME-Viren können beim Menschen grippeähnliche Symptome und in besonders schweren Fällen eine Hirnhautentzündung auslösen. Bleibende Schäden können Lähmungen und Konzentrationsschwächen sein. Im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich. Anders als bei Borreliose, einer weiteren durch Zecken übertragenen Infektion, gibt es bei FSME kein Gegenmittel. Experten empfehlen daher Menschen, die in Risikogebieten leben und Kontakt zu Zecken haben könnten, eine Schutzimpfung.

dpa

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