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FFH "irritiert" wegen gescheiterter Bewerbung in Nordrhein-Westfalen

Medien FFH "irritiert" wegen gescheiterter Bewerbung in Nordrhein-Westfalen

Mit seiner Bewerbung für eine Frequenz in Nordrhein-Westfalen ist Hessens Radio-Marktführer FFH zunächst an einer Formalie gescheitert. Nach Ansicht der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen seien die notwendigen Unterlagen zu spät eingegangen, sagte FFH-Geschäftsführer Hans-Dieter Hillmoth am Dienstag.

Bad Vilbel. Er äußerte aber deutliche Zweifel und sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Wir sind sehr irritiert." Die Bewerbung sei am vergangenen Mittwoch per Mail und Einschreiben abgesandt worden. "Bewerbungsschluss war erst am Montag." Der Sender will den Ausschluss nun juristisch prüfen.

Geplant war, mit dem Angebot "planet radio NRW" ein Programm für junge Leute zu etablieren. Sitz der Welle sollte in Essen sein. Die schon im Februar ausgeschriebene Frequenzkette deckte nicht das gesamte Bundesland ab.

Nach Angaben der Landesmedienanstalt (LfM) haben sich zwölf Radiounternehmen mit 13 Angeboten fristgerecht um die freien UKW-Frequenzen beworben. Die LfM-Medienkommission entscheidet nach der Sommerpause. Für eine Stellungnahme zur FFH-Bewerbung war die Anstalt am Dienstagabend nicht mehr zu erreichen.

dpa

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