Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Explosion in Mietshaus: Frau räumt vor Gericht Vorwürfe ein

Prozesse Explosion in Mietshaus: Frau räumt vor Gericht Vorwürfe ein

Eine 41-Jährige hat vor dem Limburger Landgericht zugegeben, in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus absichtlich mit einer Gasflasche eine Explosion verursacht zu haben.

Voriger Artikel
Ein "ganz normaler Tag" bei der Bundespolizei
Nächster Artikel
Polizei ermittelt nach Kita-Brand

Das Landgericht in Limburg.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Limburg. Ihre Ehe sei zerrüttet und die finanzielle Situation der Familie aussichtslos gewesen, sagte die Frau am Montag in dem Verfahren wegen versuchten Mordes, Brandstiftung und Sachbeschädigung. Deshalb habe sie sich das Leben nehmen wollen.

Nachdem ihr Mann und die drei Kinder das Haus in Sinn bei Herborn verlassen hatten, habe sie im vergangenen Februar die Gasflasche vom Balkon ins Schlafzimmer getragen und das Ventil gelöst. Bei der anschließenden Explosion, die durch das Anschalten des Lichts ausgelöst worden sei, wurde die Einrichtung der Wohnung völlig zerstört.

Die Frau wurde wegen eines gebrochenen Arms, einer Platzwunde am Kopf sowie mehreren Prellungen ins Krankenhaus eingeliefert und anschließend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Zwei Mieter in dem Haus mussten wegen Rauchgasvergiftungen ärztlich versorgt werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr