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Experten raten ab von tierischen Urlaubsmitbringseln

Tiere Experten raten ab von tierischen Urlaubsmitbringseln

Wer sich im Urlaub nach Andenken umschaut, sollte nach Ansicht von Experten auf Mitbringsel aus der Tier- und Pflanzenwelt verzichten. Viele Arten seien geschützt und unterlägen strengen Handelsverboten, wie der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Wiesbaden. Oft würden solche Souvenirs in Urlaubsgebieten auf Märkten oder am Strand abgeboten. "Dies ist illegal, denn es gelten Tierschutz- und Tierseuchengesetze ebenso wie internationale Artenschutzbestimmungen", sagte ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Die biologische Vielfalt der Erde sei durch diesen Handel gefährdet.

An deutschen Flughäfen hat der Zoll im vergangenen Jahr laut Bundesamt für Naturschutz mehr als 70 000 Gegenstände sichergestellt. In mehr als 90 Prozent dieser Fälle waren Touristen betroffen, die unerlaubte Mitbringsel wie etwa lebende Schildkröten, Steinkorallen oder Elfenbeinschnitzereien im Gepäck hatten.

dpa

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