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Experte rät Opfern von Geiselnahme zu Therapie

Kriminalität Experte rät Opfern von Geiselnahme zu Therapie

Opfer der Viernheimer Geiselnahme sollten nach Expertenansicht sofort psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um langfristige Folgen zu vermeiden. "Die Menschen haben diese Situation als für sie ausweglos erkannt, das ist eine unglaublich schwere Situation für sie", sagte der hessische Landesvorsitzende der Opferschutzorganisation Weißer Ring, Horst Cerny, am Freitag.

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Horst Cerny, Landesvorsitzender der Hilfsorganisation «Weißer Ring».

Quelle: Sophie Rohrmeier/Archiv

Frankfurt/Main. Die Betroffenen sollten daher die Angebote der Krisenintervention nutzen und auch einen Therapeuten aufsuchen, damit es nicht zu Problemen wie einer posttraumatischen Belastungsstörung komme.

Ein 19-Jähriger hatte am Donnerstag in einem Kino im südhessischen Viernheim 18 Geiseln, darunter Kinder, genommen. Die Menschen wurden unverletzt befreit, der Täter von der Polizei erschossen.

Die betroffenen Kinder benötigten nun besondere Aufmerksamkeit, betonte Cerny: "Hier ist es wichtig, dass man mit den Kindern spricht und ihnen altersgerecht erklärt, was passiert ist." Ein therapeutisches Angebot für sie sei unverzichtbar.

dpa

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