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Ex-Freundin erstochen: Lebenslange Haft gefordert

Prozesse Ex-Freundin erstochen: Lebenslange Haft gefordert

Weil er seine Ex-Lebensgefährtin auf offener Straße erstochen hatte, soll ein 32 Jahre alter Mann lebenslang in Haft. Die Staatsanwaltschaft plädierte am Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt auf Mord aus niedrigen Beweggründen, Vergewaltigung und Körperverletzung.

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Am Platz des Zeugentisches steht ein Mikrofon.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der Rechtsanwalt der Familie des Todesopfers verlangte darüber hinaus die Feststellung der besonderen Schuldschwere, was eine Haftentlassung nach 15 Jahren ausschließen würde. Das Urteil soll am 12. Mai verkündet werden.

Nach monatelangen Nachstellungen und mehreren Verstößen gegen gerichtliche Kontaktverbote hatte der stark eifersüchtige Angeklagte die 50 Jahre alte Frau im August vergangenen Jahres auf dem Weg zur Arbeitsstelle in Frankfurt abgefangen und nach kurzer Flucht mit einem Messerstich in die Halsschlagader getötet. "Die Frau hatte keine Chance, ihrem Schicksal zu entgehen", hieß es in den Schlussvorträgen: "Das grenzenlose Besitzdenken des Angeklagten und seine Eifersucht standen auf der sittlich und moralisch tiefsten Stufe". Der Verteidiger legte sich nicht auf eine Strafhöhe fest, plädierte aber auf eine Verurteilung wegen Totschlags.

dpa

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