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Europäischer Raumtransporter mit Abfall von ISS verglüht

Raumfahrt Europäischer Raumtransporter mit Abfall von ISS verglüht

Zum Ende seiner Mission ist der europäische Raumtransporter "Georges Lemaître" verglüht. Der mit Abfall von der Raumstation ISS beladene Frachter sei am Sonntag um 19.04 Uhr planmäßig in die Erdatmosphäre eingetreten, sagte ein Sprecher der europäischen Weltraumagentur Esa in Darmstadt.

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Versorgungs-Raumschiff Georges Lemaître verglüht.

Quelle: Esa/S. Corvaja/Archiv

Darmstadt. Damit endet das europäische Versorgungsprogramm der ISS. Die Versorgung der Raumstation sichern von nun an Transporter anderer Nationen.

Das rund zehn Meter lange Automated Transfer Vehicle (ATV) hatte sich am Samstag von der ISS abgekoppelt und war Richtung Erde geflogen. Im August hatte es fast sieben Tonnen Ausrüstung ins All gebracht. Es versorgte damit auch den deutschen Astronauten Alexander Gerst mit Wasser und Lebensmitteln.

Der nach dem belgischen Begründer der Urknalltheorie benannte Transporter "Georges Lemaître" war wie seine vier Vorgänger im Bremer Airbus-Werk gebaut worden. Eine Ariane-Rakete hatte ihn vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gebracht.

Mit dem letzten Flug von "Georges Lemaître" geht das drei Milliarden teure ATV-Programm zu Ende. Von dem technischen Vorsprung des ATV soll aber das bemannte Nasa-Projekt MPCV Orion profitieren, etwa bei Antrieb, Energieversorgung und Temperaturregelung.

dpa

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