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Essen an Hessens Schulen ist relativ teuer

Ernährung Essen an Hessens Schulen ist relativ teuer

Zu viel Fleisch, nicht genug Obst und Gemüse - so sieht laut einer Studie das Mittagessen an deutschen Schulen aus. Auch an hessischen Schulen werden Expertenempfehlungen teilweise nicht erfüllt, wie aus der heute in Berlin vorgestellten Untersuchung im Auftrag des Bundesernährungsministeriums hervorgeht.

Berlin. Das Essen sei oft nicht gesund genug - dafür müssen hessische Schüler für eine Mahlzeit im bundesweiten Vergleich nicht gerade wenig bezahlen. In der Sekundarstufe kostet ein Mittagessen im Schnitt 3,32 Euro, in der Grundschule sogar 3,38 Euro. Bundesweit kostet das Essen für Grundschüler nur 2,70 Euro und 2,95 Euro für die Älteren.

Dafür dauert die Mittagspause für rund 40 Prozent der hessischen Schüler bis zu einer Stunde, womit das Bundesland sogar noch ein wenig über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Dennoch ist laut der Studie noch viel zu tun: Zwar sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU), vieles habe sich in den vergangenen Jahren verbessert. "Aber unser Ziel muss es sein, dass Deutschland bei der Schulverpflegung im positiven Sinne ein Streber wird." Eltern müssten sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in der Schule etwas Vernünftiges zu essen bekommen.

dpa

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