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Erstes Mehrgenerationenhospiz zieht positive Bilanz

Gesellschaft Erstes Mehrgenerationenhospiz zieht positive Bilanz

Vor einem halben Jahr hat das deutschlandweit erste Mehrgenerationenhospiz geöffnet: Pünktlich zum Welthospiztag am 8. Oktober ziehen die Verantwortlichen eine durchweg positive Bilanz.

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Gefaltete Hände eines alten Mannes.

Quelle: Swen Pförtner/Archiv

Kassel. "Wir hatten bislang etwa 50 Gäste hier. Im Alter zwischen sieben und 92 Jahren", sagt die Pflegedienstleiterin des Heilhauses, Viviane Clauss.

Die Verweildauer ist unterschiedlich: Eine Frau sei direkt nach der Ankunft gestorben, andere seien acht Wochen da gewesen. Für die acht Plätze existiere seit der Eröffnung eine Warteliste. Das Kasseler Hospiz schaffe es, "den intergenerativen Gedanken des Sterbens in der Öffentlichkeit zu verankern", fasste Gerhard Paul, Sohn der Heilhaus-Begründerin und Vorstand der Heilhaus-Stiftung zusammen. 

Die Betreuung der Kinder unterscheidet sich im Alltag wesentlich von der der Erwachsenen. Um die Familie zu entlasten, können Kinder mit unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankungen kurzfristig stationär aufgenommen werden. "Wir wollen ein tragendes Netz für Familien sein", sagt Clauss. Gerade Familien mit mehreren Kindern würden dieses Angebot gerne annehmen. "Die Eltern können sich dann auch wieder um die gesunden Kinder, die sogenannten Schattenkinder, kümmern, die oft zu kurz kommen."

dpa

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