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Erste Störche nach "Kurzstrecke" zurück in Hessen

Tiere Erste Störche nach "Kurzstrecke" zurück in Hessen

Die ersten Störche kehren aus ihren Winterquartieren zurück nach Hessen. Grund dafür ist allerdings nicht das Wetter, sondern die kurze Wegstrecke. "Die Zeit Ende Februar, Anfang März ist normal", sagte Jan Gräf, Sprecher des Naturschutzbunds Hessen (Nabu), am Mittwoch.

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Kurze Wege bringen die Störche jetzt schon zurück.

Quelle: Patrick Seeger/Archiv

Niestetal/Wetzlar. Die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" hatte zuerst berichtet, dass im nordhessischen Niestetal ein Storch gesichtet worden ist.

Die Störche, die nun bereits Hessen erreichten, seien allerdings über den Winter gar nicht bis nach Israel oder Südafrika geflogen, sondern hätten in Südfrankreich oder Spanien überwintert, erklärte Gräf. "Das hat also mit der kurzen Route zu tun." Der Großteil der Störche sei allerdings noch in den Wintergebieten.

Auch für den Raum Bensheim gebe es erste Meldungen, sagte Gräf. Die meisten Rückkehrer werden Mitte März bis Anfang April erwartet. Schwerpunkt der Verbreitung in Hessen sind der Landkreis Groß-Gerau und die Wetterau, größere Bestände gibt es auch im Main-Kinzig-Kreis. In Nordhessen gibt es laut Nabu nur wenige Weißstörche.

2014 hatte der Nabu 381 Brutpaare in Hessen gezählt und damit 44 Storchfamilien mehr als im Jahr davor. Noch vor 30 Jahren war der Storch fast ganz aus Hessen verschwunden.

dpa

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