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Erste Schau von Jules de Balincourt in Deutschland

Ausstellungen Erste Schau von Jules de Balincourt in Deutschland

Eine Explosion, die auch eine Blume sein könnte, ein Picknick im Park oder eine dunkle Hochhaus-Szenerie - mit teils grellen und großformatigen Bildern stellt sich der Maler Jules de Balincourt bei seiner ersten Einzelausstellung in Deutschland vor.

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Der Künstler Jules de Balincourt.

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. Der Kasseler Kunstverein zeigt die Schau "As far west as we could go" in der Kunsthalle Fridericianum von Freitag an bis zum 15. März. "Er erschafft einen malerischen Entwurf von Parallelwelten: Was könnte sein?", sagte Kuratorin Kathrin Balkenhol am Mittwoch über den in Frankreich geborenen und in New York lebenden Künstler.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Werke Balincourts aus den vergangenen Jahren. Auch eigens für diese Schau entstandene Bilder sind zu sehen. Der Titel entstamme seiner persönlichen Geschichte, denn er sei als Kind nach Kalifornien ausgewandert, sagte der international renommierte Künstler, der in Deutschland noch recht unbekannt ist. Es sei eine große Möglichkeit für ihn, in Kassel auszustellen, sagte er.

Viele Werke seien ein Balanceakt, sagte Balincourt. "Was ist die derzeitige Situation und was könnte die Zukunft bringen?" Unweit eines Bildes, das traumatisierte Soldaten zeigt, hängt das Porträt eines Mannes mit dunklem Bart. "Es ist eine Provokation. Es könnte Jesus sein, es könnte aber auch Osama bin Laden sein", erklärte Balincourt.

dpa

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