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Erste Frankfurter Hebammenschule startet Lehrbetrieb

Gesundheit Erste Frankfurter Hebammenschule startet Lehrbetrieb

Viele Kliniken im Rhein-Main-Gebiet suchen händeringend nach Hebammen - die erste Frankfurter Hebammenschule soll Abhilfe schaffen. Der erste Kurs mit 24 Teilnehmern - darunter einem Mann in dem traditionell von Frauen dominiertem Beruf - startet heute.

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Eine Hebammenschülerin prüft am Fuß eines Säuglings den Klammerreflex.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt. Die Schule wurde gemeinsam von der Carl Remigius Medical School, dem Universitätsklinikum Frankfurt sowie dem Bürgerhospital Frankfurt gegründet.

Die Ausbildung werde drei Jahre dauern und etwa zur Hälfte aus Unterricht und praktischer Ausbildung in den beteiligten Kliniken bestehen, sagte Alexander Pradka, Sprecher der Carl Remigius Medical School.

Nach Angaben der Gründer soll die Schule eine Versorgungslücke im Rhein-Main-Gebiet schließen. Allein in Frankfurt werden den Angaben zufolge zwischen 12 000 und 13 000 Kinder pro Jahr geboren. Im vergangenen Jahr kamen allein im Bürgerhospital 3250 Kinder zur Welt, die größte Einzelgruppe der Neu-Frankfurter. In der Universitätsklinik lag die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr bei knapp 2000.

Nach Angaben des Deutschen Hebammenverbandes gehören Frankfurt und die Rhein-Main-Region zu den Gebieten mit besonders großem Hebammenmangel - nicht zuletzt wegen des knappen und teuren Wohnungsmarkts und hoher Lebenshaltungskosten, so eine Sprecherin. Viele der oft in Teilzeit arbeitenden Hebammen könnten sich das Leben in der Mainmetropole schlicht nicht leisten.

dpa

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