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Erst ein paar Liter April-Regen in Hessen

Wetter Erst ein paar Liter April-Regen in Hessen

Überall saftiges Grün und bunte Blüten - aber die Pflanzen zehren vor allem von Wasservorräten im Boden. Der April hat in Hessen bisher viel zu wenig Regen gebracht.

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Bisher zu wenig Regen für April.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Offenbach. Im Schnitt seien in den ersten drei Wochen erst 14 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen, rund 20 Prozent des üblichen Monatsdurchschnitts, sagte Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch. Am wenigsten habe es in den ersten 20 April-Tagen im Vogelsberg geregnet. In Ulrichstein seien seit Monatsbeginn ganze 5,1 Liter pro Quadratmeter gefallen.

"Das ist wenig, aber nicht rekordverdächtig", sagte Lux. Der trockenste April seit Beginn der Aufzeichnungen sei der im Jahr 2007 gewesen. Damals fiel in vielen Regionen Deutschlands kein einziger Tropfen Regen, bundesweit registrierte der DWD vier Liter pro Quadratmeter. Normal sind im April 58 Liter pro Quadratmeter.

Die Meteorologen stellen einen Trend zur Frühjahrstrockenheit fest. In acht der zehn vergangenen Jahren sei der April zu trocken gewesen, sagte Lux. Die Ursachen seien nicht bekannt.

dpa

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