Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Erpresserischer Menschenraub: Dreieinhalb Jahre Haft

Prozesse Erpresserischer Menschenraub: Dreieinhalb Jahre Haft

Wegen erpresserischen Menschenraubes auf einem U-Bahn-Parkplatz ist ein Mann vom Landgericht Frankfurt zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter gingen am Mittwoch von minderschweren Fällen aus und konnten dadurch die gesetzliche Mindeststrafe von fünf Jahren unterschreiten.

Voriger Artikel
Maintal tritt 2017 "KulturRegion FrankfurtRheinMain" bei
Nächster Artikel
Brennendes Haus wegen Ehedrama

Der Mann wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Der Angeklagte hatte im April und Mai vergangenen Jahres kurz hintereinander zwei Autofahrer auf dem Park-und-Ride-Parkplatz in Frankfurt-Kalbach in seine Gewalt gebracht.

In einem Fall musste das Opfer zu einer nahen Bank fahren und dort 500 Euro am Automaten abheben. Im zweiten Fall schrie der Autofahrer um Hilfe und verjagte den Täter. Vor Gericht zeigte sich der überschuldete Geschäftsmann (34) geständig und entschuldigte sich bei den Opfern. Weil er darüber hinaus an einem "Täter-Opfer-Ausgleich" teilgenommen hatte, sah das Gericht die Voraussetzungen eines minderschweren Falles als gegeben an. Auch die Staatsanwaltschaft hatte in diesem Sinne plädiert.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr