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Erneute Polizeirazzia im Frankfurter Bahnhofsviertel

Kriminalität Erneute Polizeirazzia im Frankfurter Bahnhofsviertel

Den zweiten Abend in Folge hat die Frankfurter Polizei am Mittwoch das Frankfurter Bahnhofsviertel durchsucht. Etwa 100 Beamte überprüften unter anderem die Kaiserpassage und ein Wettbüro in der Münchner Straße.

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Etwa 100 Polizeibeamte waren für die Razzia im Bahnhofsviertel im Einsatz.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Frankfurt/Main. Wegen mangelnder Hygiene wurden laut vorläufiger Bilanz der Polizei zwei von drei kontrollierten Lebensmittelläden in der Kaiserpassage geschlossen. Außerdem wurden Drogen- und Waffendelikte sowie ein nicht registrierter Kampfhund festgestellt.

"Wir haben noch einmal nachgelegt", sagte Sprecher Alexander Kießling. Bei der mehrstündigen Aktion gehe es auch um Abschreckung und Prävention. Die Polizei wolle sich ein Bild verschaffen von den Gruppen, die sich an verschiedenen Orten des Viertels versammeln.

Bei der größer angelegten Razzia am Dienstagabend waren rund 700 Menschen kontrolliert worden; 14 wurden erkennungsdienstlich behandelt und 8 wegen Verstößen gegen das Ausländergesetz in Gewahrsam genommen. Die Beamten stellten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker, 7000 Euro, Scheckkarten, zwei Bolzenschneider, 160 unversteuerte Flaschen Wodka sowie kleinere Mengen Haschisch und Marihuana sicher.

Sie nahmen auch sechs Fahrräder und ein Handy mit, die vermutlich gestohlen worden waren. Wegen Hygienemängeln und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz wurden drei von fünf kontrollierten Gaststätten vorübergehend geschlossen.

dpa

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