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Erneut lebenslange Haft wegen Mordes an wohlhabender Witwe

Prozesse Erneut lebenslange Haft wegen Mordes an wohlhabender Witwe

Weil er gemeinsam mit seinem Vater eine wohlhabende Hausbesitzerin getötet und deren Haus angezündet hat, ist ein 28 Jahre alter Mann am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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Der 28-jährige Mann wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der Mörder und Brandstifter hatte sich wegen der Tat bereits zum dritten Mal vor einer Schwurgerichtskammer zu verantworten. Der Bundesgerichtshof hatte die beiden vorausgegangenen Verurteilungen zu lebenslangem Freiheitsentzug jeweils wegen formaler Gründe aufgehoben.

Die 72 Jahre alte Frau aus Kelkheim (Main-Taunus-Kreis) hatte in der Vergangenheit eine Wohnung an den Angeklagten vermietet. Im August 2012 erschien dieser gemeinsam mit dem Vater bei ihr, um angeblich noch ausstehende Mietschulden begleichen zu wollen. In der Wohnung kam es dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Witwe erwürgt wurde. Anschließend flüchteten die Täter mit mehreren tausend Euro Bargeld und Schmuck. Zuvor hatten sie das Haus in Brand gesteckt.

Während der Sohn die lebenslangen Haftstrafen zweimal vor dem Bundesgerichtshof angriff, akzeptierte der im März vergangenen Jahres ebenfalls zur Höchststrafe verurteilte Vater das Urteil. Ob der Sohn die Strafe noch ein weiteres Mal gerichtlich angreift, steht noch nicht fest.

dpa

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