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Ermittlungen gegen Klinikum Hanau wegen Tod eines Jungen

Kriminalität Ermittlungen gegen Klinikum Hanau wegen Tod eines Jungen

Die Staatsanwaltschaft Hanau ermittelt wegen eines möglichen Kunstfehlers gegen Ärzte des Klinikums Hanau. Die Eltern eines dreijährigen Jungen aus Bad Orb hatten im März Strafanzeige erstattet, nach dem ihr Sohn am 9. Februar 2014 auf der Kinderintensivstation des Uniklinikums Frankfurt verstorben war.

Hanau. Zuvor soll im Klinikum Hanau eine lebensgefährliche Erkrankung bei dem Jungen nicht erkannt worden sein.

Der Hanauer Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze sagte am Donnerstag zu dem Verfahren, über das der Fernsehsender RTL berichtet hatte: "Die Eltern erheben den Vorwurf fehlerhafter ärztlicher Behandlung, da eine todesursächliche Erkrankung nicht erkannt worden sei." Ein Sachverständigen-Gutachten sei in Auftrag gegeben worden. Damit soll geklärt werden, ob den Medizinern Kunstfehler unterlaufen sind, die hätten vermieden werden können oder müssen.

Das Klinikum Hanau wies die Vorwürfe, den unter Atemproblemen leidenden Jungen zweimal nach Hause geschickt zu haben, in einer Pressemitteilung zurück. Die Klinikleitung kündigte an, die "Ereignisse mit höchster Transparenz detailliert" aufzuklären und sich an der Aufarbeitung zu beteiligen.

dpa

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