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Ermittlungen gegen Amokwaffen-Verkäufer: München übernimmt

Kriminalität Ermittlungen gegen Amokwaffen-Verkäufer: München übernimmt

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Waffenlieferanten für den Amoklauf von München an die Behörden in der bayerischen Landeshauptstadt abgegeben.

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Olympia-Einkaufszentrum in München.

Quelle: Sven Hoppe/Archiv

München/Frankfurt. Das bestätigten die Frankfurter Ermittler am Donnerstag. Am Vorabend hatte der "Spiegel" berichtet. Die Ermittlungen übernimmt nun die Staatsanwaltschaft München I.

Ein 31 Jahre alter Mann ist nach Angaben der Ermittler dringend tatverdächtig, illegal mit Waffen und Munition gehandelt zu haben. Er soll die Waffe geliefert haben, mit der ein 18-Jähriger am 22. Juli 2016 neun Menschen und sich selbst im und am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München erschoss.

Der mutmaßliche Waffenlieferant war am 16. August 2016 in Marburg festgenommen worden und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen ergaben "konkrete Hinweise auf eine mögliche strafrechtliche Verantwortlichkeit des mutmaßlichen Waffenlieferanten für die Folgen des Amoklaufs in München", wie es in der Mitteilung aus Frankfurt hieß. Ihm wird unter anderem fahrlässige Tötung in neun und fahrlässige Körperverletzung in vier Fällen vorgeworfen.

dpa

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