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Ermittler sichten beschlagnahmtes Material aus Kinderporno-Razzia

Kriminalität Ermittler sichten beschlagnahmtes Material aus Kinderporno-Razzia

Ermittler in den betroffenen Bundesländern sichten derzeit das Material, das bei der bundesweiten Kinderporno-Razzia am Mittwoch beschlagnahmt worden war. Wenn die grobe Sichtung in etwa vier bis Wochen abgeschlossen sei, werde das Material an die zuständigen Staatsanwaltschaften weitergegeben, sagte ein Sprecher der hessischen Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag.

Frankfurt/Main. In ganz Deutschland waren 125 Wohnungen von 115 Verdächtigen durchsucht worden. Dabei stellten die Beamten unter anderem 260 Computer, 850 externe Speichermedien wie Festplatten, 150 mobile Geräte wie Tablets und Smartphones und rund 7500 CDs oder DVDs sicher. Fünf Verdächtigen wird schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen. Festnahmen gab es nicht.

Bei den Razzien ging es um den Verdacht der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes von Kinderpornografie. Durchsucht wurden 29 Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, 26 in Berlin, 14 in Bayern und 13 in Hessen. Insgesamt waren 13 Bundesländer betroffen. Informationen zu einzelnen Städten wollte die Behörde mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bekanntgeben.

dpa

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