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Entwarnung nach Chemieunfall an Frankfurter Goethe-Uni

Unfälle Entwarnung nach Chemieunfall an Frankfurter Goethe-Uni

Wenige Tage nach einem Chemieunfall an der Frankfurter Goethe-Universität ist das Labor im Biozentrum der Hochschule wieder freigegeben worden. Gesundheitsgefahr bestehe nicht mehr, teilte die Universität am Dienstag mit.

Frankfurt/Main. Eine Studentin hatte am Freitagnachmittag aus Versehen ein Gefäß mit einer giftigen, flüssigen Chemikalie fallen gelassen.

Bei dem Stoff handelt es sich um Mercaptoethanol - eine klare, farblose Flüssigkeit mit unangenehmem Geruch. Bei Kontakt mit Wasser oder Säure spaltet sie hochgiftigen Schwefelwasserstoff ab. Ihre Dämpfe reizen Atemwege, Augen und Haut sehr stark.

Drei Personen seien deshalb vorsorglich ins Krankenhaus gekommen. "Es hatte aber bei niemandem gesundheitliche Konsequenzen", sagte ein Sprecher der Universität. Außerdem seien alle zuständigen Sicherheitsvorschriften eingehalten worden. Spezialkräfte der Feuerwehr hatten am Freitag die noch vorhandene Flüssigkeit gesichert und das Institutsgebäude geräumt.

dpa

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