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Entscheidung zu Woolrec-Anklage dauert noch

Kriminalität Entscheidung zu Woolrec-Anklage dauert noch

Ob es im Fall der mittelhessischen Mineralfaserfirma Woolrec zu einem Prozess kommt, wird das Landgericht Gießen voraussichtlich nicht vor dem Spätsommer entscheiden.

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Ein Firmenschild auf einem Gebäude der Firma Woolrec.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Gießen/Braunfels. Die zuständige Kammer prüfe noch, ob die Anklage gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der Firma sowie einen Gutachter zugelassen werden könne, berichtete ein Gerichtssprecher.

Es gehe um eine "umfängliche Anklage". Diese war bereits vor mehreren Monaten erhoben worden. Die Verteidigung habe dann Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Zudem habe die Kammer zuvor andere Fälle - Haftsachen - vorrangig bearbeiten müssen, erläuterte der Sprecher.

Den beiden Männern wird unerlaubter Umgang mit Abfällen vorgeworfen. So soll das für die Ziegelindustrie bestimmte Produkt aus recycelten Fasern regelmäßig positiv begutachtet worden sein, obwohl Behördenauflagen und Qualitätsanforderungen nicht erfüllt worden seien. Woolrec mit Sitz in Braunfels war nach langem Streit um eine mögliche Schadstoffbelastung 2012 geschlossen worden. Das Unternehmen hatte Abfälle gefährlicher künstlicher Fasern verarbeitet.

dpa

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