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"Enkeltrick"-Prozess vertagt: Angeklagter schweigt

Prozesse "Enkeltrick"-Prozess vertagt: Angeklagter schweigt

Ein "Enkeltrick"-Prozess vor dem Landgericht Frankfurt ist am Dienstag vertagt worden. Das Gericht wartet erst einmal den Abschluss eines Kölner Verfahrens gegen den Angeklagten über 23 ähnliche Fälle ab.

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Ein Verhandlungssaal im Landgericht in Frankfurt am Main.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Dort sitzt der 40-Jährige auch in Untersuchungshaft. Dann soll erneut in Frankfurt verhandelt werden.

In Hessen werden dem Mann 15 Enkeltrick-Fälle zur Last gelegt. Er soll betagte Opfer angerufen und ihnen weisgemacht haben, mit ihnen spreche ein Verwandter, der dringend Geld für einen Autokauf oder ähnliche Anschaffungen benötige. Ein Mittäter erschien dann kurze Zeit später bei den Opfern und nahm das Geld in Empfang. Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen.

In zwei Fällen konnte die Polizei die Übergabe von jeweils rund 15 000 Euro vereiteln. Während vier Mittäter bereits rechtskräftig verurteilt wurden, gelang dem Angeklagten zunächst die Ausreise nach Schweden, wo er jedoch im vergangenen Jahr festgenommen und später nach Deutschland überstellt werden konnte.

dpa

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