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Eltern der todkranken Aliana appellieren: Impfungen ernst nehmen

Gesundheit Eltern der todkranken Aliana appellieren: Impfungen ernst nehmen

Nach dem Tod eines Kleinkinds in Berlin und einer grassierenden Masernwelle appellieren die Eltern der todkranken Aliana (5) aus Bad Hersfeld eindringlich, Impfschutz nicht zu vernachlässigen.

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Die Masernwelle hat Lücken beim Impfschutz aufgedeckt.

Quelle: A. Dedert/Archiv

Bad Hersfeld. Frauen sollten unbedingt prüfen, ob sie ausreichend gegen Masern geimpft sind, bevor sie schwanger werden. Darauf weist auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland hin. Besonders bei in den 1970er und 1980er Jahren geborenen Frauen sei zum Teil nur unzureichend geimpft worden.

Nur durch eine Mutter mit Impfschutz ist auch ein Neugeborenes in den ersten Monaten gegen die hochansteckende Infektionskrankheit geschützt. Die Folgen einer fehlenden Impfung haben Aliana aus dem osthessischen Bad Hersfeld getroffen. Sie leidet an der chronischen Gehirnentzündung SSPE. Die Krankheit verläuft immer tödlich.

"Als wir von dem Berliner Todesfall gehört haben, waren wir sehr traurig. Es ist unverständlich, warum die Leute nicht wach werden und sich nicht konsequenter impfen lassen. Jeder sollte die Möglichkeit nutzen und Vorsorge betreiben", sagte Alianas Vater Suvarez der Deutschen Presse-Agentur. Laut Robert Koch-Institut sind im noch jungen Jahr 2015 bereits mehr Masernfälle gemeldet worden als im gesamten Vorjahr. Aktuell sind es 507 Fälle.

dpa

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