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Eisheilige kommen seltener: Muttertag kältester Tag

Wetter Eisheilige kommen seltener: Muttertag kältester Tag

Die Eisheiligen lassen Deutschland immer seltener frösteln. "In den letzten Jahren sind sie oft ganz ausgeblieben", sagte der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Gerhard Lux, am Freitag in Offenbach.

Offenbach. Auch in diesem Jahr müsse voraussichtlich nicht mit ihnen gerechnet werden. Als Eisheilige wird die Zeit vom 11. bis 15. Mai bezeichnet, weil bis Mitte des 19. Jahrhunderts in dieser Periode fast regelmäßig Kaltlufteinbrüche beobachtet wurden.

"Inzwischen ist kaum noch was übrig von den Eisheiligen, vor allem im Süden", sagte Meteorologe Lux. Die Häufigkeit von Kaltlufteinbrüchen Mitte Mai liege vor allem im süddeutschen Raum inzwischen deutlich unter 50 Prozent. Ursache sei nach Einschätzung vieler Experten der Klimawandel.

Auch 2014 müssen Obstbauern, Gärtner und Winzer die Eisheiligen voraussichtlich nicht fürchten. Statt der notwendigen nördlichen Wetterlage, die dann gewöhnlich die Kaltluft ins Land schaufelt, gebe es eine starke Westwetterlage. Unbeständiges Wetter sei die Folge. Die Temperaturen lägen mit maximal 12 bis 18 Grad im Mai-Mittel. "Am kältesten wird der Muttertag."

dpa

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