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Eingang zum Europaviertel: Wohnungen und Hotelturm statt Büros

Kommunen Eingang zum Europaviertel: Wohnungen und Hotelturm statt Büros

Am Eingang zum Frankfurter Europaviertel sollen bis 2018 rund 400 Wohnungen, ein Hotelturm und ein Supermarkt entstehen. Der Eigentümer des Grundstücks, die Robert-Bosch-GmbH, habe das etwa 13 700 Quadratmeter große Grundstück zu einem annehmbaren Preis verkauft, sagte der Chef der Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft ABG, Frank Junker, am Dienstag, ohne eine Zahl zu nennen.

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Neubauten im Frankfurter Europaviertel.

Quelle: Christoph Schmidt

Frankfurt/Main. Auf der Brache gegenüber dem Einkaufszentrum "Skyline Plaza" war ursprünglich ein 150 Meter hohes Bürohochhaus geplant.

Das Europaviertel wächst seit Jahren auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs zwischen Messe und Innenstadt. Es ist eines der größten innerstädtischen Konversionsprojekte in Deutschland. Bis 2019 sollen dort nach Darstellung der Stadt rund 15 000 Menschen wohnen.

Der Hotelturm wird voraussichtlich 90 Meter hoch und ein Vier- bis Fünfsternehaus beherbergen. Die Verhandlungen mit einem Investor stünden kurz vor dem Abschluss, sagte Junker. Hotelgäste werden im Tiefgeschoss Zugang zu unterirdischen U-Bahn-Haltestelle "Güterplatz" haben, die bis spätestens 2022 von der Stadt ins Europaviertel führen soll. Mit einem anderen Unternehmen werde über den Bau von rund 130 Eigentumswohnungen in einem etwa 60 Meter hohen Wohngebäude verhandelt. Die ABG baut rund 270 Mietwohnungen und den Supermarkt.

dpa

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