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Eigenen Ausbildungsbetrieb bestohlen und ausgeraubt: Geständnisse

Prozesse Eigenen Ausbildungsbetrieb bestohlen und ausgeraubt: Geständnisse

Mit umfassenden Geständnissen der fünf Angeklagten hat am Freitag in Frankfurt der Prozess um eine Serie von Einbrüchen sowie einen Raubüberfall in einer Holzgroßhandlung begonnen.

Frankfurt/Main. Einer der zwischen 19 und 25 Jahre alten Männer räumte vor dem Landgericht ein, seine Stellung als Auszubildender in dem Betrieb ausgenutzt zu haben, um die Einbrüche zu organisieren.

Ende 2012 waren zunächst vier der Angeklagten in den Tresorraum der Firma in Maintal (Main-Kinzig-Kreis) eingedrungen und hatten mit einem Gabelstapler den Stahltresor geöffnet. Als die Beute von 6000 Euro verbraucht war, verübten vier der Angeklagten einen Raubüberfall auf den Kassierer der Großhandlung. Der Auszubildende war bei dem Überfall nicht direkt dabei, gab allerdings über sein Mobiltelefon Signale.

Nachdem die Räuber dem Opfer eine Gaspistole und zwei Messer vorgehalten hatten, öffnete er die Kasse. Die Beute betrug 1800 Euro. "Ich brauchte Geld für meinen Führerschein", sagte einer der Angeklagten zum Tatmotiv. Nach einem weiteren Einbruch, bei dem auch hochwertige Werkzeuge gestohlen wurden, kam die Sache ans Tageslicht.

 

Vorerst sind zwei Fortsetzungstermine angesetzt.

dpa

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