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Ehemann gesteht tödliche Messerattacke auf 27-Jährige

Prozesse Ehemann gesteht tödliche Messerattacke auf 27-Jährige

Ein 31 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Marburg gestanden, seine Ehefrau mit 23 Messerstichen getötet zu haben. Er muss sich seit Mittwoch wegen Totschlags vor Gericht verantworten.

Marburg. Laut Anklage soll er bei einem Streit mit seiner Frau im vergangenen Februar ein Messer aus der Küche geholt, mehrmals auf die 27-Jährige eingestochen und ihr die Kehle durchtrennt haben. Die Messerklinge war 14 Zentimeter lang. Der Mann ließ über seine Anwälte erklären, er habe seine Frau getötet.

Nach der Bluttat in der rund 7000 Einwohner zählenden Gemeinde Breidenbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf war der 31-Jährige geflüchtet. Zeugen hatten aber sein Auto am Tattag vor dem Haus gesehen, blutige Fußspuren in der Wohnung machten ihn ebenfalls verdächtig. Die Polizei fahndete auch im Ausland nach ihm. Das Auto wurde schließlich in Paris sichergestellt, der Mann stellte sich wenige Tage später in Dortmund der Polizei.

Wegen häuslicher Gewalt war die Ehefrau zwischenzeitlich zu ihren Eltern nach Breidenbach gezogen, schließlich wohnte sie mit ihrem Mann zusammen in der Nachbarschaft. Es sei Dorfgespräch gewesen, dass es in der Ehe Probleme gab, berichtete ein Onkel des Opfers. Verwandte alarmierten die Polizei, weil die Frau zu einer Verabredung nicht gekommen war. Die Beamten brachen die Wohnung auf und fanden die Frau tot in einer Blutlache, die Tatwaffe steckte in der Toilette. Zunächst sind fünf Verhandlungstage angesetzt.

dpa

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Das 27-jährige Opfer erstickte im Wohnzimmer am eigenen Blut, nachdem 2 der 20 Messerstiche die Halsschlagadern verletzt hatten. Am ersten von fünf Prozesstagen ließ der 31-jährige Angeklagte durch seinen Rechtsanwalt mitteilen, dass er einräumt, seine Ehefrau getötet zu haben.

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