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Dunkel-Museumsführer bestreitet sexuelle Übergriffe auf Frau und Kind

Prozesse Dunkel-Museumsführer bestreitet sexuelle Übergriffe auf Frau und Kind

Weil er auf einem Kindergeburtstag im Dunkel-Museum ein Mädchen und eine Frau angegrapscht haben soll, steht ein 44-jähriger Museumsführer seit Montag vor dem Amtsgericht Frankfurt.

Frankfurt/Main. Er bestreitet die sexuelle Belästigung der Zwölfjährigen und der Jugendgruppen-Betreuerin.

Laut Anklage machte sich der Mann die Besonderheit der völligen Finsternis im Frankfurter "Dialog-Museum" zunutze, um sich seinen Opfern zu nähern und sie anzutatschen. Ein dritter Übergriff konnte nicht mit in die Anklage aufgenommen werden, weil das Opfer erst verspätet ausgesagt hatte.

Am ersten Verhandlungstag bestritt der Angeklagte die Vorwürfe. Er sei zwar an jenen Tagen in dem Museum gewesen, als dort ein Kindergeburtstag mit der Zwölfjährigen gefeiert wurde. Die Berührungen seien aber "zufällig" gewesen, weil es in dem Museum eben vollkommen dunkel sei. Auch die Frau, die eine kirchliche Jugendgruppe betreute, will er ohne sexuelle Absichten berührt haben. Die Zeuginnen blieben allerdings bei ihren belastenden Aussagen. Das Gericht sah sich deshalb veranlasst, noch weitere Zeugen zu laden und einen weiteren Verhandlungstermin anzusetzen. Am kommenden Montag soll der Prozess abgeschlossen werden.

dpa

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